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Das landesweite Wanderausbildungslager „Goverlja 2015“

11.09.2015
Author: Tetyana Henyk

Über hundert Pfadfinder trafen sich mit dem gemeinsamen Ziel durch windige Gebirgsketten zu wandern, deren Ausdauerfähigkeit unter Beweis zu stellen und Zeit mit alten und neuen Freunden zu verbringen .

Am 10. August gab es in der Stadt Dolyna dutzende Rucksäcke tapferer Pfadfinder zu sehen. Die letzten Vorbereitungen wurden noch getroffen und die letzten Leckereien wurden gekauft.

Endlich ist die Zeit gekommen - das landesweite Wanderausbildungslager „Goverlja 2015“ ist gestartet!

Am Anfang gab es eine Exkursion zum Museum "Bojkivschchyna”. Danach ging es weiter zum Lager. Zuerst hieß es aufräumen, einlagern und dann ab zum Sicherheitstraining. Damit war das Lager nun eröffnet!

Seminartage wurden mit interessanten und nützlichen Themenblöcken,  Wettkämpfen und Spielen gefüllt. Des Weiteren warteten Bergen von den tapferen Pfadfindern bewandert zu werden. Daher hieß es für die Kumpanen die Wanderschuhe festzubinden, Rucksäcke zu packen und die Karten zu laminieren. Vollkommen vorbereitet und jedem Wetter trotzden gingen hunderte ins Gebirge.

Goverlja  bewegte sich sicher und kam Schritt für Schritt an den Synevyrskij Gebirgespaß heran. Die Zelte wurden gerade auf der großem Liegewiese aufgestellt. Zeit zum erholen! Singen, Schwimmen, Frisbee, Massage und Kochwettkämpfe – das ist alles, was man von der dreitägigen Wanderung zu entspannen braucht.

Am nächsten Nachmittag wurde das Fest des Erlösers gefeiert. Früchte wurden gesegnet und danach ging es wieder weiter. Die Route verlief durch langläufige Gebirgspässe von Borzhava.

Der starke Wind riss nicht nur die Sonne vom Himmel sondern auch so manch schlecht befestigte Utensilien der Pfadfinder. Letztendlich kamen jedoch alle unbeschadet und ohne größere Verluste am Ziel an.

Der Volovets Bahnhof wurde mit den Lärm und Lachen der Pfadfinder gefüllt. Wir warten auf den Zug der uns nach hause bringt. Die Erinnerungen an die vielen schönen Momente und Herausforderungen der letzten Tage werden niemals vergessen sein, ebenso wie die Berge.