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Ukrainische Pfadfinder besuchen Waisenhaus im Bezirk Stryj

19.12.2013
Author: Maria Bahlay

Für jedes Kind ein fürsorglicher Mensch!

Das Fest des heiligen Nikolaus steht bevor. Einige Menschen sind der Meinung, dass das „Gute-Taten-Vollbringen“  erst an diesem einen Abend beginnt: man besucht Waisenhäuser, arme Familien oder andere bedürftige Menschen. In gewisser Weise stimmt das ja, aber wir sollten jeden Tag etwas Gutes tun, obwohl gute Taten natürlich auch an einem Abend wie diesem, der lange von den Kindern erwartet wird, wichtig sind.

Unsere Schwesternschaft „Verkhovynky“ hat beschlossen über das ganze Jahr 2014 hinweg die Welt mit guten Taten, Liebe und Frieden zu erfüllen. Unser erster Schritt zu diesem Ziel war der Besuch eines Waisenhauses Anfang Dezember 2013. Das war das gleiche Waisenhaus, das wir schon mehrere Jahre früher besucht hatten, also haben wir uns entschlossen, diese Tradition wiederaufzunehmen.

Im Ort Yosypovychi des Bezirks Stryj gibt es ein Waisenhaus, das sich besonders Kindern mit Sprechstörungen zuwendet. Dort leben Kinder aus armen Familien, deren Eltern sie manchmal nicht einmal zu den großen Familienfesten mit nach Hause nehmen geschweige denn von den regulären Wochenenden, an denen sie alleine gelassen sind.

Wir haben jede Menge Nahrung und Lebensmittel gekauft, genauso wie Schreibwaren, die Kinder üblicherweise brauchen, haben die verschiedensten gebrauchten Spielsachen gesammelt, die noch in gutem Zustand waren, Kinderkleidung und –schuhe von all unseren „Verkhovynky“, da wir alle schon Mütter sind, und haben uns aufgemacht, um den Waisen einen Besuch abzustatten. Die Kinder waren alle sehr freundlich und glücklich uns zu sehen. Wir haben zusammen Schmuck für den Weihnachtsbaum gebastelt, ihn bemalt und einfach nur geredet. Obwohl diese Kinder alle zwischen 2 und 8 Jahren alt sind, waren sie sehr neugierig und haben sehr viele Fragen gestellt. Es ist eine Schande, dass sie ihre Kindheit nicht in der warmen Obhut ihrer Eltern genießen können, sondern unter Aufsicht der Waisenhausbetreuer.  Möge ihnen Gott Gesundheit bis zum Letzten schenken!

Wir planen dieses Waisenhaus regelmäßiger zu besuchen, weil, wie seine Verwalter sagen: „Wenn nicht die ganzen Helfer da wären, wir wären nicht imstande das alles zu bewältigen.“

In diesem Sinne: Wir wünschen jedem immer eine gute Hilfe für jeden Bedürftigen da draußen zu sein!